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3. Lernworkshop: „Effektive und wertschätzende Kommunikation“

SPORT: Was geschieht im SportPark Poststadion?

„Sich regen bringt Segen „ Bürgerbeteiligung und Entwicklungen im SportPark Poststadion

Der SportPark Poststadion mit seinen Sportanlagen und der Fritz-Schloß-Park werden seit mehreren Jahren mit Hilfe öffentlicher Fördermittel (Stadtumbau West) und künftig auch privater Investitionen modernisiert und durch verschiedenen Angebote im Sport- und Freizeitbereich ergänzt.

In den letzen Jahren wurde u.a. das Tribünengebäude des alt-ehrwürdigen Poststadions in Stand gesetzt, hinzu kamen die Skater-Hockey-Anlage, die nun überdacht ist und der neue Süd-Osteingang sowie die Wegeverbindung Döberitzer Grünzug. Der Fritz-Schloß-Park erhielt die Laufstrecke und die Minigolfanlage an der Rathenower Straße. Derzeit im Bau befindet sich das Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins. Auch das geplante Wellness-Spa (mit oder ohne Außenbecken) an der Seydlitzstraße zählen hier zu.

Nun ist noch Platz - der ehemalige Werferplatz und die Rasenfläche vor dem Casinobereich sollen für „gender-orientierte“ Nutzung umgebaut werden. Konkret heißt das, v.a. Mädchen- und Frauen-Freizeitangebote für das ansonsten stark Fußball-dominierte PostStadion zu schaffen. Gerade die „Zielgruppe“ der Frauen und Mädchen ist auf dem Gelände weniger präsent. So soll insbesondere Müttern mit kleinen Kindern oder älteren Bewohner/-innen Möglichkeiten zu aktiver Bewegung gegen werden. Auch die kulturelle Identität spielt hierbei eine wichtige Rolle, denn nicht immer möchten und dürfen Frauen und Männer gemeinsam Sport treiben oder gar Umkleideräume nutzen. Um all diesen Fragen und Bedürfnissen gerecht zu werden, werden derzeit Meinungen und Anregungen von Akteuren und Anwohner/-innen aus dem Bereich Moabit-Ost gesammelt und in die Planungen mit einbezogen.

Louisa Mühlenberg

Dies ist eine der vielen neuen Aufgaben von Louisa Mühlenberg, die seit Oktober 2012 die "Betreiber-Netzwerkbetreuerin" für dieses Vorhaben ist. Sie sieht sich als Interessenvertreterin des Sportpark-Poststadions.

L. Mühlenberg: „Ein großes Ziel ist, den Sportpark auch freien Nutzern zugänglich zu machen. Hierfür möchte ich den Grundstein legen, dass man sich mittel- bis langfristig auf dem Gelände bewegen kann. Am liebsten von 8:00 bis 22:00 Uhr, Angebote für jede Altersgruppe - morgens z.B. für die Kindergarten-Kinder, eine Seniorengruppe, die da angeleitet Nordic-Walking betreiben kann. Die Vision ist halt, eine Erholungs- und Entspannungs –sowie eine Sportstätte für eine breite Bevölkerungsschicht zu schaffen, die die nicht so mobil sind und gerne Sport „vor der Haustür“ machen möchten. Die Bewegungsangebote sollen durch die Nutzer gestaltet werden, dass sich die Leute mit dem Gelände identifizieren und auch Sorge dafür tragen.“

Wir wünschen uns Angebote für Jung und Alt!

Das Quartiersmanagement Moabit-Ost beteiligt sich an der Bespielung der Flächen. Denn neben der baulichen Gestaltung muss es auch ein gutes Angebot für Bewegung geben, das nicht nur an den Sportstätten- und Hallenplan angepasst ist. Denkbar wäre ein buntes Programm sportlicher Aktivitäten für Bürger/-iinnen, das von Übungsleiter/-innen betreut wird.
Die Ausschreibung läuft noch bis zum 15. April 2013, 12:00 Uhr (Bewerbungsfrist verlängert) (zur Ausschreibung) 

Um sich an der weiteren Entwicklung und Erhaltung des Areals zu beteiligen, wird derzeit zu diesem Zweck eine „Interessengemeinschaft SportPark Poststadion“ gebildet. Dies umfasst sozusagen „alle Akteure, die mit dem Gelände zu tun haben“. Dies sind nicht nur die lokalen Sportvereine, sondern auch Schulen, Kitas, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Anrainerinitiativen und Leute, die einfach privat Sport treiben. Louisa Mühlenbergs steht hierfür in engem Kontakt zu allen in Frage kommenden Einrichtungen, Initiativen und Vereinen.

L. Mühlenberg: „Vor allem geht es zunächst darum, zu erfassen. Also Feldforschung zu betreiben, was es alles gibt und die gesammelten Informationen aufzuarbeiten. Einen Überblick zu erhalten, welche Bewegungsangebote es gibt. - Wo kann man Verknüpfungen schaffen. Z.B. werden Tanzangebote gerne genutzt, gibt es eine Schule, die ein Tanzangebot hat, von welchen Einrichtungen können welche Kinder dazu kommen? Was brauch man dafür, können die da einfach hingehen oder müssen Mitglied werden? Der nächste Schritt ist dann diese Angebote zu schaffen, zu verstetigen und weit zu kommunizieren.“

Bild/Text: kh