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SOZIALE STADT: Monitoring 2010 veröffentlicht

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Am 21. Januar 2011 wurden die aktuellen Ergebnisse des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2010 auf einer Pressekonferenz von Ingeborg Junge-Reyer, der Senatorin für Stadtentwicklung, präsentiert. Mit den Ergebnissen lassen sich unter anderem die Erfolge des Programms "Soziale Stadt" nachweisen.  

Mit Hilfe des des Monitoring Soziale Stadtentwicklung sollen soziostrukturelle Veränderungen in Teilgebieten der Stadt und in den verschiedenen Quartieren Berlins analysiert werden.
Die Ergebnisse werden in vier Gruppen aufgeteilt, wobei Gruppe 1 die beste Entwicklung und Gruppe 4 die schlechteste Entwicklung aufweist.

Erfasst werden z.B. Zahlen zu Arbeitslosigkeit in bestimmten Altersgruppen, wieviele Menschen sogenannte Transferleistungen beziehen, wie hoch der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund dabei ist, Daten zu Zu- und Wegzug von Bevölkerungsgruppen usw.

So hat die Studie beispielsweise ergeben, dass in sozial problematischen Gebieten die Jugendarbeitslosigkeit abgenommen hat (- 0,2 Prozentpunkte). Dafür jedoch ist die Anzahl der Kinder, die unter der Armutsgrenze leben, gestiegen. (+ 0,3 Prozentpunkte). Insgesamt hat die Kinderarmut in Berlin jedoch abgenommen (-1,2 Prozentpunkte).

Zu den Bereichen, die künftig auf Grund ihrer Entwicklung mehr im Fokus der Stadtentwicklung stehen sollen, zählen Wedding/Moabit, Kreuzberg-Nordost, Spandau-Mitte, Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf und Neukölln-Nord. Diese Bereiche werden auch als "Aktionsräume plus" bezeichnet.

Das Monitoring wird seit 1999 erstellt, seit 2007 im jährlichen Abstand. Es ist bundesweit vorbildlich; andere Großstädte wie z.B. Hamburg haben den Berliner Ansatz übernommen.

Die umfangreiche soziologische Untersuchung ist ein „Frühwarnsystem“ zur Quartiersentwicklung. Sie ist eine wesentliche Grundlage der Berliner Stadtentwicklungspolitik. So werden auf dieser Basis zum Beispiel Mittel des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ in benachteiligte Bezirke und Quartiere gelenkt. Räumlicher Bezug sind 447 Quartiere (Planungsräume), die durchschnittlich etwa 7.500 Einwohnerinnen und Einwohner haben.

Verlinkung zur 49 Seiten starken "Kurzfassung" des Berichts und zu den Karten und Tabellen des Monitoring Soziale Stadtentwicklung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Bericht der Berliner Abendschau vom 21. Januar 2011 zur Sozialen Stadt.

kh