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Aktuelle Veranstaltungen

Samstag, 15. Mai 2021  12:00 Uhr

Workshop zum Thema Lehramt

Dienstag, 25. Mai 2021  16:30 Uhr

3. Lernworkshop: „Effektive und wertschätzende Kommunikation“

QF1 Förderung für den Kinderladen Badehaus e.V.

(Fast) alle packen mit an!

Matschepampe bis zum Horizont – ein Traum! Für den kleinen Lars* ist das ein Supertag. Der kleine Innenhof der Kita Badehaus e.V. steht unter Wasser, der große Sandkasten ist halb überflutet, und das ist auch gut so.  Das ist bei 30 Grad das einzig Wahre. Die Großen müssen allerdings ran – heute ist  „Elterncafe“ und der Innenhof soll mit Hilfe der Eltern neu gestaltet werden.
Geplant sind ein Weiden-Iglo, Tisch und Bänke, ein kleiner Geräteschuppen und die neue Bepflanzung des Hofes. Gefördert wird der Umbau vom Quartiersmanagement Moabit-Ost, die Mittel hierfür stammen aus dem Quartiersfonds 1 des Programms „Soziale Stadt“. 

Der Kinderladen  kann neben dem kleinen Innenbereich auch den Hinterhof der benachbarten Häuser nutzen, ein Areal, was ca. 20 x 80m misst. Sandberge und alte Obstbäume, Gras und Unkrautranken machen den Hof zu einem kleinen Tobe-Paradies, das jetzt zusätzliche Ausstattung erhalten soll.

Das Weiden-Iglo soll das alte Baum-Tipi ersetzen, das zwar sehr verwunschen mit Efeu umwuchert in der Hofecke versteckt liegt, aber leider nicht mehr ganz kindersicher ist. Die Sitzgarnitur kommt an Stelle der zahlreichen Stühle, von denen einge scharfe Kanten haben und auch sonst nicht mehr schön anzusehen sind.

Der Abschluss der „Bauarbeiten“ soll mit einem Sommerfest gefeiert werden, zu dem auch die Nachbarn in den umliegenden Häusern herzlich eingeladen sind. Denn die bekommen die Kinder ja jeden Tag mit, wenn auch meist eher akustisch.

Dagmar Bubolz, erster Vorstand des Kinderladens Badehaus, wünscht sich ein besseres Verhältnis zu den Nachbarn, als es bereits besteht. Dann würde auch mehr aufeinander Rücksicht genommen. So finden sich z.B. auch mal Zigarettenkippen auf dem Innenhof, die achtlos aus den umliegenden Fenstern geworfen werden. „Vielen Nachbarn ist garnicht bewusst, dass hier auch Kinder spielen und dass der Verzehr einer Kippe für ein Kind lebensbedrohliche Folgen haben kann“,  bedauert sie.

Schließlich landet bei kleinen Kindern erstmal alles im Mund, was nicht „bei drei auf den Bäumen ist“.  Auch die Polsterung der Stühle wurde nicht von den Kindern aufgeschlitzt – Warum auch? Dafür nähmen die Erzieherinnen aber Rücksicht, wenn der Nachbar mit der Nachtschicht sich am Vormittag ausschlafen müsste, ohne tobende Kinder vor seinem Fenster. 
Wir werden vom Abschluss der Arbeiten und dem Sommerfest berichten, zu dem hoffentlich viele Nachbarn kommen werden!

*Das Kind gibt es, den Namen trägt es nicht.

 

 

 

 

 

kh