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Dienstag, 25. Mai 2021  16:30 Uhr

3. Lernworkshop: „Effektive und wertschätzende Kommunikation“

Projekte zur Nachbarschaft – Einleitung

Vielfalt in jeglicher HinsichtVielfalt in jeglicher Hinsicht

 – das ist ein Merkmal unseres Quartiers. Hier leben Menschen mit verschiedener Muttersprache, Herkunft und kultureller Prägung. Auch ihre  wirtschaftliche Situation ist sehr unterschiedlich. Während die Mehrheit nur über vergleichsweise geringe Einkünfte verfügt, verdienen andere Bewohner gut und leben in großen Wohnungen. 

Diese Vielfalt will das Quartiersmanagement bewahren und das Zusammenleben im Quartier langfristig stärken. Die Menschen sollen sich über die Quartiersprojekte besser kennenlernen, ins Gespräch kommen und gegenseitiges Verständnis füreinander entwickeln. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen anzuregen. Sei es beim gemeinsamen „Fastenbrechen“ in der Moschee, bei der Verkostung landestypischer Speisen oder einem interkulturellen Weihnachtsbasar. Solche Projekten bieten den Nachbarn Einblicke in andere Kulturen, Sitten und Bräuche. 

Das Quartiersmanagement möchte zudem möglichst viele Bewohner/
-innen gewinnen, den Kiez mitzugestalten. Beispielhaft sind gemeinsame Aktionen zur Verschönerung des Wohn­umfeldes, Kiezfeste wie das PerlenKiezfest oder kreative Workshops zur Straßen- und Ladengestaltung. 

Gute Nachbarschaft lässt sich nicht von „heute auf morgen“ herstellen, sondern benötigt viele kleine Schritte, um zu wachsen und stark zu werden. 

Wie „gute Nachbarschaft“ entstehen kann, verdeutlicht das Beispiel Pritzwalker Straße, wo sich ein kleiner Stammtisch etabliert hat und die Nachbarn sich inzwischen viel besser kennen. Man trifft sich auf der Straße und privat, tauscht sich aus und hilft einander.

Manchmal entwickelt sich aus solch einer Initiative noch viel mehr. Die Devise lautet, selbst anpacken. Menschen unterschiedlicher Herkunft machen sich für ihr Wohnumfeld stark, pflegen Grünanlagen und Innenhöfe oder treffen sich regelmäßig in der Selbsthilfe- und Kontaktstelle (SHK) Mitte. 

Aus vielen nachbarschaftlichen Aktionen wird schließlich eine Gemeinsamkeit, die verdeutlicht: „Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile.“ Welche unterschiedlichen Quartiersprojekte zur Entwicklung dazu beitrugen, lesen Sie auf den folgenden Seiten.