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MOABIT: Verdrängung durch Mietsteigerung?

Bald schön aber teuer? Sanierter Hausflur in der Wilsnacker Straße, Bild. K. Heinze

Moabit ist noch ein Original. Ein alt-berliner Bezirk mit seinen schönen und weniger schönen Ecken. Regierungsviertel-Nähe, die Übernahme vieler Immobilien durch Hedge-Fonds und verstärkte Sanierungsmaßnahmen jedoch, lassen auch hier die Mieten steigen.
Der Frage, ob eine zu erwartende Aufwertung der Wohngebiete im nördlichen Moabit eine Verdrängungsgefahr für die BewohnerInnen darstellt, soll nun auf Antrag der Grünen-Fraktiion in der Bezirksverordneten-Versammlung (BVV) von Seiten des Bezirksamts nachgegangen werden.

Die Antragsbegründung lautet "Durch die zentrale Lage, den hohen Altbaubestand und die Nähe zum Regierungsviertel steht bezahlbarer Wohnraum hier unter immensem Preisdruck.". Verantwortlich sei hierfür die immer weiter zunehmende Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen.

Mit dem Thema "Gentrifizierung" beschäftigen sich bereits seit einiger Zeit Anwohnerinitiativen und runde Tische in Moabit.

  • Der Runde Tisch zum Thema „Gentrifizierung in Moabit“ trifft sich monatlich im Café Moabit, Emdener Straße 55. Entstanden ist diese Initiative aus den Runden Tischen, die der Verein Moabit-ist-Beste im vergangenen Jahr zunächst in der Arminius[Zunft]markthalle einberufen hatte.
  • Am Freitag, den25. Mai. 2012 um 17:00 Uhr trifft sich die Genossenschaftsgruppe der Initiative "Wem gehört Moabit" im B-Laden,
    Lehrter Str. 27-30, 10557 Berlin. Die Initiative hatte sich Mitte Februar 2010 gegründet, um die Eigentümerstruktur in Moabit auszuarbeiten, Informationen über Probleme und Entwicklungen zusammen zu tragen und sich gemeinschaftlich zu engagieren.  
     

kh/flip