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FRAUEN: Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" gestartet

Es gibt immer einen Ausweg!

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter, nicht immer muss es ein tätlicher Angriff sein. Zum Opfer von Gewalt geworden zu sein, gestehen sich Viele nicht gerne ein.  Es ist mit Scham verbunden, man möchte die "Familie" nicht belasten oder fühlt sich selbst schuldig. Auch die Angst, noch mehr Gewalt zu provozieren oder existenzielle Ängste spielen oft eine Rolle. Dabei gibt es immer einen Ausweg:

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kristina Schröder hat am 6. März 2013 das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" gestartet.

Das Hilfetelefon berät zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen: Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsverheiratung und Genitalverstümmelung, Frauenhandel, Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum bis hin zu speziellen Gewaltkontexten wie bei Migrantinnen, Frauen mit Beeinträchtigung oder Behinderung und älteren Frauen, z.B. in Pflegesituationen. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige, Freunde und andere Menschen aus dem sozialen Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden.

Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 ist das Hilfetelefon ab sofort Rund-um-die-Uhr erreichbar. Das Angebot ist barrierefrei und mehrsprachig. Die Beratung erfolgt vertraulich und ist grundsätzlich anonym. 

Ziel ist es allen von Gewalt betroffenen Frauen eine vielfältige und breite Unterstützung zu ermöglichen.  Frauen finden mit dem Hilfetelefon somit leichter den Weg zu den ausdifferenzierten und qualifizierten Beratungs- und Schutzeinrichtungen vor Ort. Auf www.hilfetelefon.de können Frauen auch über eine gesicherte, anonyme und barrierefreie Online-Verbindung Kontakt zu den Beraterinnen aufnehmen. Über die Website gibt es auch einen Zugang zu einer Gebärdendolmetschung. 
Weitere Informationen finden Sie unter "Aktuelles" auf der Homepage der Frauenhauskoordinierung und im Netz auf der Seite des BMFSFJ

kh/aufruf