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Dienstag, 25. Mai 2021  16:30 Uhr

3. Lernworkshop: „Effektive und wertschätzende Kommunikation“

"ECHT FAIR" Ausstellung zur Prävention Häuslicher Gewalt

Foto: K. Heinze

Im Rahmen des 3. Thementreffpunktes „Stark sein – Respekt zeigen“ an der Kurt-Tucholsky-Grundschule findet am 20. Mai 2010 von 14.00-18.30 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „ECHT FAIR“ statt. Die Ausstellung ist interaktiv konzeptioniert und bietet den Schülern viele spielerische Möglichkeiten zum Erkunden dieses sensiblen Themas. Dabei werden ihnen vernetzte Hilfsangebote aufgezeigt und Perspektiven eröffnet, wie sie der Gewalt begegnen können.

Parallel zur Ausstellung werden Workshops für Eltern veranstaltet. In den Workshops geht es um die Themen Mobbing, Familie als Team, Computerspiele, Stoppregel und Wege aus der Gewalt. Die Workshops finden ohne Kinder statt. Eine Kinderbetreuung ist im Freizeitbereich möglich.

Die Ausstellung wird in der Schulaula gezeigt und ist am 20.05. für die Öffentlichkeit zugänglich in der Zeit von 14 - 16 Uhr und 18 - 18.30 Uhr. Anschrift: Kurt-Tucholsky-Grundschule, Rathenower Str. 18, 10559 Berlin

Danach kann man die Ausstellung täglich ab Freitag dem 21 Mai - 28. Mai von 13-15 Uhr besuchen. Da sich die Ausstellung jedoch in den Räumen der Schule befindet, ist eine An- und Abmeldung erforderlich. Die Gruppenstärke sollte 10 Personen nicht überschreiten. Jugendliche ab 12 Jahre dürfen die Ausstellung mit einer erwachsenen Begleitperson besuchen. Die Anmeldung kann über die E-Mail schulsoz.kurt-tucholsky[at]moabiter-ratschlag[.]de und über die Handynummer : 0178 403 20 56 (Frau Schick) erfolgen.

Zum Hintergrund der Ausstellung: Viele Mädchen und Jungen aller Altersstufen sind Opfer und Zeugen häuslicher Gewalt.

Häusliche Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das sich durch alle Schichten und sozialen Milieus zieht. Der Begriff „Häusliche Gewalt“ umfasst alle Formen der körperlichen, sexuellen, seelischen, sozialen und ökonomischen Gewalt, die zwischen erwachsenen Menschen stattfindet, die in einer nahen Beziehungen zueinander stehen oder gestanden haben. Das sind vor allem Personen in Lebensgemeinschaften, aber auch in anderen Verwandtschaftsbeziehungen. (Quelle: BIG Koordinierung)

Diese oft gravierenden Erfahrungen miterlebter Partnergewalt zwischen den Eltern beeinträchtigen die Kinder häufig in ihrer schulischen Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Außerdem vermitteln sie den Kindern scheinbare Lösungsmuster für Konflikte, die jedoch in massive Probleme münden: Mobbing und Gewalt an der Schule sind oft genug nicht grundlos oder isoliert auftretende Vorfälle, sondern Resultat der zuhause erlebten und erlernten Gewalt.

kh