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Birkenstraße – Februar 2013

Die Birkenstraße – lang und abwechslungsreich

U-Bahn-Ausgang
Der U-Bhf. Birkenstraße

Die Birkenstraße ist heute 900 m lang und eine der ältesten Straßen Moabits. Sie wurde vor 190 Jahren angelegt und hieß anfangs noch Birkenallee. An ihrem westlichen Ende liegt der wunderbare Schulgarten, der am 13. März in die Saison startet. Am östlichen beginnt der Fritz-Schloss-Park gleich hinter dem Heinrich-Zille-Haus, das derzeit umgebaut wird. 

Direkt am U-Bahnhof reihen sich Kneipen, Restaurants, Cafés aneinander, die immer gut besucht sind. An der Stromstraße steht seit 2010 das Einkaufs­zentrum MoaBogen 3. Früher war hier die Großbäckerei Paech. Hinter dem Parkhaus – neben dem Brunnen – hat der Verein Bürger für den Stephankiez BürSte seinen Treffpunkt. Er kümmert sich um die Kinder und Bürger rund um den Stephanplatz.  

Genau in der Mitte der Birkenstraße ragt der Turm der restaurierten Heilig-Geist-Kirche auf. Zur Gemeinde gehört eine der ältesten Kitas Berlins – „Birkelinchen“5. Gegenüber befindet sich die kleine, feine Bruno-Lösche-Bibliothek, ein wichtiger Treff für den Kiez. Bibliothekarin Nancy arbeitet schon seit 12 Jahren hier und kennt fast alle.

In der Nr. 19 eröffneten kürzlich das Café „Thea & Coffee“. Die jungen Inhaber kommen aus dem Kiez. Früher kaufte man hier Waschmaschinen. Ein Gast schreibt begeistert: „Was für eine Bereicherung in Moabit, kann ich nur empfehlen! Der Schokokuchen, natürlich selbstgemacht, ist köstlich.“ 

Von der Birkenstraße gelangt man auf das Gelände des ehemaligen Krankenhauses Moabit, heute GSZM. Der dortige Park ist die dritte grüne Oase entlang der befahrenen Straße. Gegenüber kann man auf der Terrasse von „Conviva“ einen guten Kaffee trinken und das Treiben beobachten.

In der Birkenstraße wohnt auch Joanna Barelkowska. Die Slawistin lebt schon 20 Jahre in Moabit. Seit zwei Jahren ist sie im Vergabebeirat des Quartiersmanagements aktiv. Besonders gut findet sie, dass 2012 zwei tolle Projekte für das Obdachlosenheim Lübecker Straße bewilligt wurden. Was wünscht sie sich für die Birkenstraße?

 „Ich lebe gern hier, aber schöner wäre es, wenn die Autos nicht so durchrasen würden. Außerdem hätte ich gern Bänke, wo wir uns mit Nachbarn vor dem Haus treffen könnten – so wie die Frauen in der Pritzwalker Straße. Die machen das richtig.“ Joanna Barelkowska

Am 23. August 2013 will das Quartiersmanagement auf der Birkenstraße sein 3. Perlenkiezfest feiern.

Gudrun Radev / Bianka Spieß